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Ansprechpartner

Bob Westphal

Kreisleiter Wasserwacht
- Bob Westphal -

Tel: 0173 2907061
bob.westphal[at]drkweissenfels[dot]de

 

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Wasserwacht

 

Ein Krampf im Bein, ein Sturz von einem Schiff, ein Unfall mit dem Surfbrett. Ob im Schwimmbad, im See oder auf dem Meer. Es gibt viele Situationen, die beim Schwimmen und im Wassersport lebensbedrohlich werden können. Die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes rettet jedes Jahr rund 200 Menschenleben und leistet 50.000 Mal erste Hilfe.

Die Wasserwacht Weißenfels ist im Burgenlandkreis stark vertreten und sucht weitere Mitglieder. Alles Ehrenamtlich.

www.wasserwacht-wsf.de

 

      Ein gesundes neues Jahr    2016

In der Freizeit Leben retten

Wasserwacht-Logo auf einer Fahne
Foto: C. Uhl / keine Rechteübertragung

Im Jahr 2016 würden wir uns freuen, wenn sich weitere Interresenten für die Arbeit der Wasserwacht-WSF melden würden.

Es ist eine sehr schöne Aufgabe, Menschen in bestimmten Situationen zu helfen und auch Spaß mit den anderen Mitgliedern in der Wasserwacht zu haben.

Bitte meldet Euch !!!! Werdet Mitglieder in der Wasserwacht Weißenfels. 

Webmaster der Wasserwacht: Uwe Bräuer

Die rund 10-20 aktiven und ehrenamtlichen Mitglieder und Helfer der Wasserwacht Weißenfels arbeiten in ihrer Freizeit daran, dass der Wassersport im Burgenland sicherer wird und immer weniger Menschen im Wasser verunglücken.

Wir wachen in Schwimmbädern und Gewässern, retten Menschen in Not vor dem Ertrinken und leisten erste Hilfe. Auch größere Veranstaltungen am Wasser und Land, werden durch die Helfer der Wasserwacht abgesichert.

Wo Rettungsschwimmer alleine nicht mehr ausreichen, ist die Wasserwacht Weißenfels mit Booten und gegebenenfalls Rettungstauchern zur Stelle.

Mit Schwimmkursen sorgen wir dafür, dass sich immer mehr Menschen sicher im Wasser bewegen. Gleichzeitig ist die Wasserwacht im Umweltschutz aktiv und säubert Ufer der Saale von Verunreinigungen.

Die Schnelleinsatztruppe

Zwei Retter der Schnelleinsatzgruppe bei einer Übung im Wasser
Foto: C. Uhl / keine Rechteübertragung

Mit ihren Schnelleinsatzgruppen (SEG) ist die Wasserwacht Teil des Wasserrettungsdienstes in Deutschland. Sie werden bei Notfällen alarmiert und setzen sich ausschließlich aus speziell geschulten Wasserwachtmitgliedern zusammen. Am häufigsten kommen die SEGs zum Einsatz, um Menschen aus Gewässern oder aus dem Eis zu retten. Auch das Bergen von Toten und die Suche nach Vermissten gehört zu den Aufgaben, ebenso wie die Bergung von Fahrzeugen und Gegenständen. Der Vorteil der Wasserwacht: Bei Ihren Einsätzen kann sie auf die professionellen Strukturen des gesamten Deutschen Roten Kreuzes zurückgreifen.

Mitmachen

Die Freiwilligen der Wasserwacht werden sorgfältig ausgebildet und haben zahlreiche Möglichkeiten, sich zum Wohl anderer einzubringen. Voraussetzung ist neben Teamgeist auch körperliche Fitness und Gesundheit. Dann steht einer künftigen Karriere als DRK-Rettungsschwimmer, Bootsführer oder Rettungstaucher nichts mehr im Wege.

"Der Mann ist Ehrenamt pur..."

Auf den ersten Blick sieht man Heiko nicht an, wie viele Abenteuer er erlebt. Mal lässt er sich aus einem Hubschrauber abseilen, dann taucht er in einem See oder rast mit einem Motorboot über das Wasser. Sein Hobby Schwimmen und Tauchen hat ihn zur Wasserwacht des Roten Kreuzes gebracht. Was ihn fasziniert ist die Kombination aus Sport und der Möglichkeit anderen zu helfen. „In keinem anderen Hobby kann man das so gut verbinden.“ Heiko ist seit etlichen Jahren bei der Wasserwacht Weißenfels und im Burgenland für den DRK-Katatsrophenschutz erreichbar.  Das wichtigste bei jedem Einsatz: Leben retten! Seine Kollegen definieren ihn knapp und anerkennend: „Der Mann ist Ehrenamt pur.“

Treffen der Wasserwacht-Gruppe

Wann:
jeden Donnerstag von 19:00 - 20:00 Uhr

in den Wintermonaten

Ort:
Schwimmhalle Weißenfels
Karl-Hoyer-Str. 17
06667 Weißenfels

Die Wasserwacht-Winter-Tipps / Kinder kühlen schnell aus

Auch bei Minusgraden dürfen Kinder nach draußen. Denn Bewegung und frische Luft stärken den Kreislauf und machen gute Laune. Weil Kinder schneller als Erwachsene auskühlen, sollten Eltern aber ein paar Regeln beachten.

 

Tipp 1: Babys immer am Körper tragen

"Der wichtigste Rat für Eltern ist: Babys immer am Körper tragen!" - sagt Kinderarzt Prof. Joachim Gardemann aus Münster, der seit Jahren für das Rote Kreuz weltweit Einsatz ist. "Im Kinderwagen oder einer Babyschale kann es schnell zu einer Unterkühlung kommen. Deshalb ist es besser, sich die ganz Kleinen beispielsweise mit einem Tuch vor den Bauch zu binden und den eigenen Mantel drüber zu schließen. Körperwärme ist der beste Schutz."

 

Tipp 2: Nicht ohne meine Mütze

Aber auch größere Kinder brauchen einen guten Kälteschutz. Ohne Mütze sollten sie gar nicht das Haus verlassen, denn wegen ihres oft noch dünnen Haares verlieren Kinder über den Kopf viel Wärme. Auch wichtig: Ein Schal. Er kann zur Not bis unter die Augen gezogen werden, um die kälteempfindliche Nasen- und Wangenpartie zu schützen.

 

Tipp 3: Die winddichte Zwiebel

Kleiden Sie Ihre Kinder im Zwiebellook. "Mehrere dünne Schichten wärmen besser als eine dicke. Und die äußerste Schicht sollte winddicht sein, das hält die Kälte am besten draußen", sagt Gardemann.

 

Tipp 4: Wer bibbert muss rein

Eine Unterkühlung bemerkt man an Zittern, blasser Haut und bläulichen Lippen. Bei Anzeichen einer Unterkühlung sollte man Kinder in einen normal warmen Raum bringen und am besten in eine Decke einhüllen. Warme - nicht heiße - Getränke mit Zucker helfen bei der Erwärmung.

 

Tipp 5: Erfrierungen nicht aktiv erwärmen

Erfrierungen sind in unseren Breitengraden eher selten. Erfrierungen ersten Grades erkennt man an weißen, gefühllosen Stellen - meist an Fingern oder der Nase. Hier sollte man nicht aktiv Wärme zuführen, denn es kann sehr schmerzhaft sein, wenn die Durchblutung schlagartig einsetzt. Vielmehr sollte man die betroffenen Partien bei Zimmertemperatur langsam aufwärmen lassen.

 

Kein Sprung ins Ungewisse

Mutsprünge von hohen Brücke oder Felsen in dunkle Gewässer haben oft schlimme Folgen. Die DRK-Wasserwacht warnt davor, in unbekannte Gewässer zu springen. Das Wasser ist vielleicht nicht tief genug oder Felsbrocken lauern unter der Oberfläche. Jedes Jahr gibt es dadurch Todesopfer oder leichtsinnige Badegäste landen im Rollstuhl.

Foto: DRK-Sanitäterin versorgt die Kopfwunde eines jungen Mannes in einem Boot.
Foto: U. Reinhardt / DRK

Kein Sonnenbrand am Badestrand

Besonders Kinder haben eine helle und empfindliche Haut. Die DRK-Wasserwacht rät: Kindern in der Sonne immer lange Kleidung anziehen. Notfalls reicht auch ein übergroßes T-Shirt der Eltern aus. Und besonders der Kopf und das Gesicht sollten vor Sonneneinstrahlung geschützt werden, zum Beispiel mit einer Schirmmütze. Generell gilt: Kinder immer gut eincremen, bevor es an den Strand geht. Aber auch Erwachsene sollten nur in Maßen Sonnenbaden und sich viel im Schatten aufhalten.

Nackte Füße - blanke Gefahr

Foto: DRK-Sanitäterin versorgt die Schnittwunde am Fuß eines Jugendlichen.
Foto: U. Reinhardt / DRK

Gerade an Baggerseen oder unbewachten Ufern liegen oft kaputte Flaschen oder andere spitze Gegenstände herum. Immer wieder treten Badegäste in Scherben. Ein Schnitt in der Fußsohle ist sehr schmerzhaft, daher rät die DRK-Wasserwacht, möglichst mit Badeschuhen ins Wasser zu gehen. Leichte Neoprenschuhe zum Beispiel schützen die Füße und stören auch nicht beim Schwimmen.

Foto: Ein lächelndes Mädchen hält eine Eistüte in der Hand und hat einen Klecks Eis auf der Oberlippe.
Foto: U. Reinhardt / DRK

Insektenstich - so schützt man sich

Beim Essen von süßen Sachen ist im Sommer besondere Vorsicht geboten: Schnell wird aus Versehen eine Biene oder Wespe verschluckt, die dann im Rachenraum zusticht. Wenn der Stich anschwillt, kann es zu einer Verengung der Luftröhre und damit zu Atemnot kommen. Auf jeden Fall sollte sofort der Notarzt informiert werden. Und dann muss man den Hals zum Beispiel mit einem nassen Handtuch kühlen, um die Schwellung zu lindern. Grundsätzlich sollte man sehr aufmerksam sein, bevor man einen Löffel Joghurt, ein Stück Melone oder Eis in den Mund steckt. Eltern sollten ihre Kinder nicht unbeobachtet essen lassen.

Foto: DRKler und Mädchen bespritzen sich zum Abkühlen gegenseitig mit Wasser.
Foto: U. Reinhardt / DRK

Nass bringt Spaß

Die DRK-Wasserwacht rät großen und kleinen Badefreunden, sich vor dem Sprung ins Wasser abzukühlen. Der Körper muss sich an den Temperaturwechsel gewöhnen können, damit der Kreislauf nicht zu sehr belastet wird. Auch sollte man nicht in einem Baggersee ohne Ausrüstung abtauchen. Ab einer bestimmten Tiefe hat das Wasser dort auch im Sommer nur eine Temperatur von vier Grad, die so genannte Sprungschicht. Der plötzliche Temperaturwechsel kann bis zum Kreislaufstillstand führen.

Heißer Tee gegen klappernde Zähne

Foto: Mädchen sitzt in eine Decke gehüllt auf dem Schoß eines DRK-Helfers und trinkt eine Tasse Tee.
Foto: U. Reinhardt / DRK

Zu langer Aufenthalt im Wasser kann schnell zu einer Unterkühlung führen. Besonders Kinder vergessen beim Spielen im Wasser oft alles um sich herum und kühlen schnell aus. Darum sollte man darauf achten, dass Kinder sich zwischendurch immer wieder aufwärmen und trockene Sachen anziehen, rät die DRK-Wasserwacht. Aber auch Erwachsene sollten nach dem Schwimmen die nassen Badesachen wechseln.