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Annett Christoph

Tel: 03443 / 39 37 33
Fax 03443 / 39 37 99 33

annett.christoph[at]drkweissenfels[dot]de

Leopold-Kell-Str. 27
06667 Weißenfels

Kerstin Grunert-Ihle

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Kerstin Grunert-Ihle

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Sozialpädagogische Familienhilfe

"...hier erhalten wir als ganze Familie Unterstützung..."

Mit einer Vielzahl von Beratungs- und Hilfsangeboten kann das DRK der Familie helfen.

Hilfen für Familien in schwierigen Lebenssituationen.

Ob Sie alleinerziehend, verheiratet oder in einer Partnerschaft leben, ob Sie minderjährig oder junge Volljährige sind, mit einem oder mehrerern Kindern, alle haben das Recht bei Problemen oder Überforderung, Hilfe beim Jugenamt des Burgenlandkreises in Naumburg zu benatragen.

Was sind Familienhilfen?

Foto: In der Lehrküche
Foto: A. Zelck / DRK

Die Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) ist eine vergleichsweise neue Form der erzieherischen Hilfe für Kinder und Jugendliche. Sie ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und soll Familien durch Betreuung und Begleitung helfen, Ihre Alltagsprobleme, Konflikte und Krisen zu meistern und den Kontakt mit Ämtern und Einrichtungen erleichtern. Sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche erhalten dadurch eine Chance, solange wie vertetbar, in der Herkunftsfamilie zu bleiben. Die Teilnahme ist freiwillig.

Schwerpunkte der SPFH sind dabei:

  • die Stärkung der Erziehungsfähigkeit der Eltern,
  • die Klärung und Verbesserung der familiären Beziehungen,
  • Unterstützung und Beratung bei der wirtschaftlichen und organisatorischen Haushaltsführung
  • intensive Einzelarbeit mit Kindern und Jugendlichen
  • Gruppenarbeit mit der Familie
  • Förderung der Verselbständigung der Familie sowie
  • Förderung der Außenkontakte

Welche Angebote macht das DRK?

Das DRK unterstützt Familien in vielen unterschiedlichen Formen:

  • durch Schuldner- und Insolvenzberatung
  • durch Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung
  • durch Sucht- und Drogenberatung
  • durch Suchtprävention
Junge Frau im Profil
Foto: P.Citoler / DRK

 

 

 

Gewaltprävention und soziale Trainingskurse (Kopie 1)

Tafelbild des Gewaltpräventionsprogramms
Foto: S. Rosenberg / DRK

Kriminalität und Gewalt dürfen nicht zum Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen werden. Mit einer Reihe von Programmen beteiligt sich das  Deutsche Rote Kreuz an den Bemühungen, Entstehung und Ausbreitung von Gewalt zu  verhindern.

Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht häufig der Jugendliche, der mit dem Gesetz bereits in Konflikt geraten ist. Jugendgerichte haben die Möglichkeit, Straftäter zur Teilnahme an "sozialen Trainingskursen"  zu verpflichten (statt Haftstrafen zu verhängen). In anderen Projekten wird nicht nur mit den Tätern, sondern auch mit Opfern, potentiellen Opfern und dem gesamten sozialen Umfeld gearbeitet.

Beispiel "Sozialer Trainingskurs"

Der DRK-Kreisverband Reichenbach (Sachsen) bietet straffälligen jungen Menschen zwischen 14 und 21 Jahren die Chance, in sozialen Trainingskursen ihr Leben neu zu ordnen.

Die Projektmitarbeiter gehen mit Trainingskursen, mit Einzelbetreuung oder auch mit Verkehrserziehung auf die Jugendlichen zu. Sie stehen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei der Wohnungs- oder Arbeitsplatzsuche zur Seite, kümmern sich um Gerichtskontakte und Gerichtshilfe, Täter-Opfer-Ausgleich und die Familienhilfe.

Projekt "Abzieher" der "Bremer Boje"

Die "Bremer Boje" ist eine Anlaufstelle für alle, die als Täter, Opfer oder als Pädagoge vom "Abziehen" betroffen sind. "Abzieher" nennt man jene vorwiegend jungen Menschen, die unter Gewaltandrohung bevorzugt andere Jugendliche zur Herausgabe von Geld oder Gegenständen zwingen.

Die "Bremer Boje":

  • leistet präventive Arbeit mit Tätern, Opfern, Eltern, Lehrern
  • hilft den Opfern und den Tätern, durch soziale Gruppenarbeit, Einzelfallbetreuung und Konfliktschlichtung
  • betreut die jugendlichen Straftäter im Rahmen eines Strafverfahrens
  • bringt die mit diesem Problem befassten Einrichtungen und Initiativen an einen Tisch
  • und wertet die bisher zu diesem Thema geleistete Arbeit aus.

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